Donnerstag, 9. Dezember 2010

anhören und lieben

Hab mich jetzt wieder ganz neu in Gisbert zu Knyphausen verliebt.
Meiner Meinung nach ist er einer der besten Songwriter überhaupt.
Mal einer der nicht nur über LiebesSchmarn schreibt (und wenn, dann voll gut) sondern auch so wunderbar über die Welt philosophiert .

Hab euch mal eine kleine feine Track-List zusammengestellt, von den Liedern, die ich schon mal hören durfte..und sehr gern hab:
- Melancholie (klicken)
- Der Blick in deinen Augen (click)
- Erwischt (push)
- es ist still auf dem Rastplatz Krachgarten (mit der maus hier drücken)
- hurra hurra, so nicht! (berühren)
- Flugangst (dumdidum)
- jeder geht allein (warum bin ich nur unfassbar nett und kopiere euch die Links hier rein, ey)


Und noch ein paar Songtext-Stückchen:

Ich weiß, ich sollte mehr riskieren
um meine Gefühle zu relativieren.


Immer ist da irgendetwas,
das mich einlullt & mich lähmt.


Und es fängt alles von vorne an
Der Wind treibt uns fort und dann
Reden wir genau wie bisher
Von unserm leben
Das sich immer so weiter dreht
Und wir immer noch nichts verstehen
Von dem Chaos in unsern Hirnen
Und dem Gang unserer Wege

Und jetzt schau dich an.
Und sag mir dann:
Denkst du wirklich, du wärst so interessant
Wenn du dich suhlst in deinem Schmerz?
Bla, bla, bla... Ist es wirklich so toll,
Hilflos zu sein? Du bist so groß und machst dich selbst so seltsam klein.
Du bist immer so fixiert auf das, was noch fehlt.
Und jetzt schau nicht so gequält - das sieht scheiße aus…


Dieser Tag war wieder mal
bloß eine Lücke in der Zeit.
Ich habe keine Kraft und keinen Plan
bloß schwer verträumte Eitelkeit.
Ich bau ein wunderschönes Grab
für jeden neuen Tag.

Jajajaja...

Komm hier rüber, komm hier her
wir haben uns lang nicht mehr gesehen.
Ich will bloß schweigen nicht viel mehr
und deine müden Augen sehen.
Ich will ein Stück von deiner Zeit
geteilte Einsamkeit.


Aus unseren schäbigen alten Boxen strömen die Lieder aus
vielen, vielen, vielen Jahren direkt in unsere Herzen.
Ihre Sänger haben die immer gleiche Losung auf den Lippen:
Die Welt ist grässlich und wunderschön.


das leben ist ein Kopfschmerz


nimm deine Sehnsucht sperr sie ein und bind sie fest
du musst sie regelmäßig füttern
doch bleib nicht zu lang mit ihr allein
die lullt dich ein und gibt dir liebend gern den Rest

Ich war blind wie dein Schatten
wie der Wind der dein Haar verweht
ich hab versucht mich zu ändern
aber meistens hab ich mich bloß gedreht


Durch die Strassen fingen wir den kalten Wind
wie die Kinder ihre Phantasie
und wir atmen die Musik so gut wie heute
ging´s uns selten, oder vielleicht nie


Wir müssen uns die Träume aus den Augen reiben




tschü.

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