Ihr hört es (eigentlich) sofort, wenn ihr auf meinen Blog klickt. - Musik geht an.
80% meiner Facebook-Posts haben etwas mit Musik zu tun.
Auch hier auf meinem Blog, beende ich einen Post am liebsten musikalisch.
Wenn Mutti singt, ist alles gut.
Mein Wecker spielt Musik für mich, damit ich nicht allzu sehr aggresiv aufwache.
Sobald ich irgendwo länger als 2min sitze, muss Musik an.
Tanzen ist eine göttliche Erfindung!
Wenn wir in der Technologie und Wissenschaft endlich einmal den Punkt erreichen, wo es möglich ist, sich einen eigenen Soundtrack einpflanzen zu lassen-ich würde in der Schlange ganz vorne stehen.
Das wäre einfach famos! Immer genau den richtigen Song zum Augenblick anhören zu können, ohne erstmal den lästigen Kabelsalat aus dem Beutel zu entwirren, nur um dann feststellen zu müssen, dass der Akku deines Players schon wieder tod ist. Auch müsste man sich dann nie mehr mit der Entscheidung welcher-Kopfhörer-entspricht-ganz-genau-meiner-Vorstellung(was für mich persönlich mehr als wichtig ist! Bass und so..you know) herumschlagen. Einmal in einem drin, würde die Musik immer perfekt klingen und die richtige Lautstärke haben. Ein Kopfnicken und schwupps, hast du den Song im Ohr, der zur Situation und zu deiner Stimmung passt.
Ich selbst kann mich nicht erinnern, wann das alles anfing..mit der Musik und mir. Selbst als ich noch bei Mutti im Bauch war, hab ich schon einiges an Melodien abbekommen. 2Tage vor meiner Geburt stand Mutti sogar noch bei einem Chorwettbewerb auf der Bühne!
Ein bisschen war ich dann anfangs sogar genervt von der Beschallung: als ich nach meiner Geburt sanft mit Klaviermusik von Papa oder Rumgesinge von Mutti zum Schlafen gebracht werden sollte, war meine Reaktion stets Heulen. Das änderte sich dann, als ich zum 2.Geburtstag mein eigenes kleines Keyboard bekam..und dies war dann auch der Grundstein für meinen weiteren musikalischen Weg.
Ab der ersten Klasse besuchte ich die Musik-und Kunstschule in Spremberg. Da Mutti mir immer eingeredet hatte, dass mein Wunschinstrument Harfe nie nie niiemals durch die Tür zu Hause passen würde, entschied ich mich für das Klavier. Und ich hab es bis heute nicht bereut.
Meine Lehrerin setzte große Stücke auf mich und so kam es, dass ich von einem Wettbewerb zum nächsten gerannt bin und dabei mehr oder weniger auch wirklich Erfolg hatte. Wenn ich an die Zeit zurückdenke, fallen mir sofort die eiskalten Hände vor dem Wettbewerb ein und das komische Ich-fühl-mich-hungrig-aber-hab-grad-ein-ganzes-Pferd-gegessen.Gefühl. Von außen schien das keiner mitzubekommen. Papa zumindestens war immer der größte Fan von meiner Gelassenheit. WENN DER WÜSSTE! Hat ja dann keiner gesehen, wenn ich vor Fingerzittern oft fast die Tasten verloren hab oder ich mich oft selbst ermahnen musste zu amten.
Als ich dann langsam ins Teenageralter kam, hatte ich dann immer mehr andere Flausen im Kopf, als Klavier zu üben. Wie oft fing ich bei romantischen Stücken plötzlich an diesen und jenen Jungen an, zu denken und verspielte mich. Außerdem kam noch hinzu, dass ich nicht mehr so wollte, wie meine Lehrerin. Als dann noch die Entscheidung für das Gymnasium ab der 7.Klasse fiel, beendete ich meine kleine feine "Karriere".
Und heute? Heute bereue ich ab und an, dass ich aufgehört habe.Wie oft stoße ich an meine Grenzen, wenn es ums Vom-Blatt-spielen oder improvisieren(wie Papa)geht. Grade Lieder zu begleiten, spielt für mich jetzt eine große Rolle, da ich zudem noch supergern singe. Ich glaub, hätte ich mich in meiner Musikschulzeit noch mehr darauf konzentriert, wäre ich heute aufjedenfall besser.
Aber genug der Selbstzweifel.
Es geht schon.
Es reicht ab und an für einen supercoolen Auftritt.
Wer meinen Blog schon länger verfolgt, hat vielleicht schon in die Auftritte auf dem Heimatfest Spremberg, bei denen ich einige Lieder mit Klavier begleitet hab,reingehört:
2010
2011
Manchmal hab ich dann sogar so einen Selbstbewusstseinsschub, dass ich mich bei Youtube veröffentliche:
2010
Auffallend ist auch, dass meine bisherigen Lieblings-Kerle, sprich Loverboys, sprich Lebensabschnittspartner, sprich Freunde, ebenfalls in irgendeiner Weise etwas mit Musik zu tun haben ;)
Mein jetziger Liebling (kitschkitschkitsch) macht die musikalische Sache auch ziemlich gut:
Vielleicht hört ihr demnächst ja mal ein gemeinsames "Projekt" von ihm und mir :) Ich persönlich würde das ja schon ziemlich obermegahammergut finden!
Der eigentliche Grund für die Idee von diesem Post war, dass ich heut 2 Klaviernoten zugeschickt bekam, worüber ich mich mehr als freue :)
Eins davon ist von Enno Bunger geschrieben worden. Ich liebe liebe liebe seine Musik, war auch schon auf einem seiner Konzerte(do-more-than-exist) und ich finde jeder von euch sollte zumindestens mal in seine Songs reinhören. Demnächst werde ich hoffentlich den hier auf Klavier beherrschen:
Das zweite "demnächst-auf-klavier-Lied" kommt euch vielleicht ein wenig bekannt vor, da es aus der aktuellen HRS-Hotels Werbung stammt:
Ich persönlich bevorzuge ja den Minimal-Edit:
Sobald der Abi-Stress einigermaßen vorüber ist, werd ich mich ans Üben machen.
Obwohl es mir jetzt schon in den Fingern kribbelt.
Miimimimi!
Kuss, Sophie




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